Aktuell

Vortrag & Lesung
Ohne die Erscheinung noch ganz zu begreifen, sahn wir was in Spanien geschah. Zur Darstellung des Spanischen Bürgerkriegs in der «Ästhetik des Widerstands» von Peter Weiss
Mo, 26.09.2016 19 Uhr
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Salon

In diesem Jahr wäre Peter Weiss 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Grund widmet die Stiftung diesem wichtigen Chronisten der Geschichte der Linken und der faschistischen Verbrechen eine mehrtägige Lesung in Rostock. Die „Ästhetik des Widerstands“ ist als Hauptwerk von Weiss in die Geschichte eingegangen, in den 1980er Jahren bildeten sich zahllose Lesekreise, um dieses nicht einfach zugängliche Werk zu erschließen. In einigen Kapiteln reflektiert Weiss die Geschichte des Spanischen Bürgerkriegs. Der Protagonist will sich den Internationalen Brigaden anschließen, wird aber als Sanitäter bei dem Arzt Max Hodann eingesetzt. Jürgen Schutte arbeitet seit Jahrzehnten zu Peter Weiss und hat 2006 seine kritische Gesamtausgabe der Notizbücher herausgegeben, ab dem 24.10 erscheint die Zusammenführung von DDR und BRD Ausgabe der "Ästhetik des Widerstands“.
Mit Jürgen Schutte (Literaturwissenschaftler Berlin), Stefan Nadolny (Peter-Weiss-Haus Rostock) und Nina West

Dokumentation
Das war dann mal weg
So, 11.09.2016 18:45 Uhr
ZDF Info

"Das war dann mal weg" widmet sich auf unterhaltsame und informative Weise ausgestorbenen Dingen aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Wie funktionierte ein Fernschreiber? Und was hat ein Bleistift mit einer Musikkassette zu tun?

Die Dokumentation von Jörg Giese und Anja Kühnel nimmt die Zuschauer mit auf eine wahre Zeitreise. Die Älteren haben vielleicht nie gemerkt, dass Telegramme und Telefonzellen irgendwann mal verschwunden waren. Und die Jüngeren vielleicht nie gewusst, dass es sie überhaupt mal gab. Prominente steuern ihre persönlichen Anekdoten zu den Kultgegenständen der Vergangenheit bei, Animationen sorgen für so manchen Aha-Effekt.
Sprecherin: Nina West

16. internationales literaturfestival berlin
Literaturen der Welt
Poetry Night II:
Hinemoana Baker [Neuseeland], Imtiaz Dharker [Pakistan/GB] und Arvind Krishna Mehrotra [Indien]
Sa, 10.09.2016 19:30 Uhr
Literaturhaus Berlin

Hinemoana Baker hat maorische Wurzeln und schreibt ihre Texte und Lieder u. a. in der polynesischen Sprache der indigenen Völker Neuseelands. Sie ist Creative New Zealand’s Berlin Writer in Residence 2016. Imtiaz Dharker beschreibt sich selbst als eine calvinistisch-muslimische Schottin, und es ist diese Kombination von scheinbar unüberbrückbaren Differenzen, die ihre Lyrik charakterisiert. Arvind Krishna Mehrotra, einer der wichtigsten englischsprachigen Dichter Indiens, verwebt in seinen Arbeiten das Alltägliche mit dem Seltsamen, das Autobiografische mit dem Wunderbaren.
Moderation: Silke Behl
Lesung der deutschen Übersetzungen: Nina West

Dokumentation
Die Neuvermessung der Welt
Fr, 02.09.2016 21:45 Uhr
arte

Die Welt wird neu vermessen - auf den Zentimeter genau, rund um die Uhr. 200 Jahre nach Alexander von Humboldts Entdeckungsreisen haben Radarsatelliten, Drohnen und fahrende Spezialkameras den Job übernommen. Heerscharen von Datensammlern speisen Tag und Nacht Geo-Daten in gigantische Rechnernetzwerke ein. Um den Besitz der Daten tobt ein Kampf zwischen multinationalen Konzernen.
Ein Film von Christian Schidlowski
Sprecherin: Nina West

Länderreport
Vom 'teutschen Rhein' zum Strom in der Mitte Europas
Die Geschichte im Fluss
Mi, 17.08.2016 13:30 Uhr
Deutschlandradio Kultur

Wohl kaum ein anderer europäischer Fluss ist so national aufgeladen wie der Rhein. Für den Franzosen Victor Hugo war er französisch; für deutsche Patrioten wie Ernst Moritz Arndt ebenso natürlich 'Teutschlands Strom'. Dabei ist der Rhein keine Grenze, sondern eine Wasserstraße. Auf ihr kam am 12. Juni 1816 das erste Dampfboot den Rhein hochgefahren, es war zugleich der erste internationale Touristendampfer: Aus dem damals noch fernen London war die englische 'Defiance' bis nach Köln geschippert. Auch der Handel wurde bald international: Die Mainzer Rheinschifffahrtsakte von 1831 machte die Schifffahrt auf dem Rhein zoll- und abgabenfrei für alle Rheinuferstaaten; 1868 wurde der Rhein gänzlich zur internationalen Schifffahrtsstraße erklärt. Alle Nationen haben bis heute das Recht, den Rhein gebührenfrei zu befahren.
Autorin: Imogen Rhia Herrad
Regie: Roswitha Graf
Erzählerin: Nina West

Hörbuch
Die Vermissten
Psychothriller
von Caroline Eriksson
Ab 08.08.2016 im Handel.
der Hörverlag

Nichts ist, wie es zunächst scheint …
»Ein würdiger Nachfolger von Gillian Flynns ›Gone Girl‹. Großartig!« DAGENS NYHETER

Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur … In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?

Mit subtiler Spannung gelesen von Jessica Schwarz, Gabriele Blum und Nina West.

Lesezeit
Mi, 13.07.2016 20:30 Uhr
Deutschlandfunk
Julia Kissinas Roman "Elephantinas Moskauer Jahre", gelesen von Nina West

Von Sehnsucht nach dem freien Künstlerdasein gepackt, folgt die junge Elephantina ihrem Literaten-Idol in die Katakomben Moskaus. Der rotgesichtige Dichterguru Pomidor, ein Mann in den besten Jahren, prominenter Kopf der Avantgarde, hat sie die ‘neue Achmatowa‘ genannt. Vergessen das provinzielle Kiew, die öde Kunstschule. Durch Bahnhöfe, Theatergarderoben und Museen von einer Schlafstatt zur nächsten irrend, findet die nonnenhaft gekleidete Nomadin eine Wohnung, die sie schon bald in eine Künstlerkolonie verwandelt.

Deutschlandrundfahrt
So, 12.06.2016 11:05 Uhr
Deutschlandradio Kultur

Vom Pulverfass zum Baumhaushotel
Unterwegs im niedersächsischen Dörverden
Von Nina West

Die Gemeinde Dörverden im ländlichen Niedersachsen klingt zunächst nach einer Gegend, in der das Leben ziemlich ruhig dahinfließt. Und doch verbirgt sich hier eine Geschichte, die die scheinbar friedliche Idylle einst sehr durcheinanderbrachte und bis heute die Menschen prägt. Sie beginnt Anfang der 80er-Jahre, als das Leben im Gleichgewicht der Mächte erstarrt scheint. Die Fronten sind klar: Hier die Nato, dort der Ostblock. Der Wald birgt eine Altlast aus der Zeit des Nationalsozialismus: das Gelände einer Pulverfabrik. Teile davon nutzt die Bundeswehr nach dem Krieg als Kaserne. 1983 zieht nebenan ins Haus Drübberholz eine Kommune aus Städtern. Sie wollen selbstbestimmt leben und gleichberechtigt arbeiten, misstrauisch beäugt von den Einheimischen. Als die Autorin Nina West dort ein mehrtägiges Silvesterspektakel erlebt, fasziniert sie die wenig reglementierte Atmosphäre. Für eineinhalb Jahre zieht sie ein. Nun kommt die Autorin nach 23 Jahren wieder dorthin, schaut sich um und blickt zurück. Eine persönliche Spurensuche zwischen gestern und heute.
(Wiederholung vom 27.09.2016)

45 Min
Mo, 06.06.2016 22:00 Uhr
Polizei unter Druck
NDR

Die Polizei muss an immer mehr Orten immer mehr Präsenz zeigen: Terrorabwehr, Fußballspiele, Demonstrationen, Flüchtlingsunterkünfte, Einbrüche, Grenzsicherung. Die Liste der Einsätze ist lang, doch nach Aussage der Gewerkschaften werden seit Jahren immer mehr Stellen gestrichen. Insgesamt haben die deutschen Polizisten im vergangenen Jahr knapp 20 Millionen Überstunden angehäuft, kein Mensch weiß, wie die abgebaut werden sollen.
Gleichzeitig klagen Polizisten über mangelnden Respekt in der Bevölkerung - sogar über Sorgen um ihre eigene Sicherheit - "die Polizei, dein Freund und Helfer", das war einmal.
Redaktion: Kathrin Becker
Autor/in: Djamila Benkhelouf und Nino Seidel
Sprecherin: Nina West

Festakt 30 Jahre ALG
Sa, 28.05.2016 20 Uhr
Akademie der Künste

Lesung
„Dieses ganze romanhafte Lügen ...
hängt mir ziemlich zum Halse heraus.“
Über das Schreiben
Mit Richard Haus, Wanja Mues,
Nina West
Musik von modern notion duo

Suhrkamp Buchpremiere
Gespräch und Lesung
"Elephantinas Moskauer Jahre" von Julia Kissina
Di, 17.05.2016, 19:30 Uhr
Potsdamer Straße 98

Wie eine junge Frau aus Kiew loszog, in Moskau ihr Glück zu suchen
Eine éducation sentimentale in kräftigen Farben, episodenreich und voller Temperament und Gelächter.
Moderation: Hubert Winkels
Lesung: Nina West

Feature
Das dunkle Geheimnis von Treuenbrietzen
Sa, 30.04.2016 18:00 Uhr
rbb

Der 23. April ist ein Gedenktag in Treuenbrietzen. 1945 wurden hier 127 italienische Zwangsarbeiter in einer Sandgrube erschossen. Wenige Tage vor Kriegsende. Antonio Ceseri überlebte, weil er sich tot stellte. Über das Massaker hat er lange geschwiegen. Auch in Treuenbrietzen sprach man nicht wieder darüber. Seit Mitte der 90er Jahre zwei Lehrer den Fall neu aufrollten, entsteht langsam eine Gedenkkultur. Nun endlich spricht auch Antonio Ceseri über Verdrängung und Versöhnung. Seither kommt der 92-Jährige jedes Jahr wieder aus Italien nach Treuenbrietzen zurück.
Ein Film von Katalin Ambrus und Nina Mair
Sprecherin: Nina West

Lesung und Gespräch
Di, 22.03.2016 20:00 Uhr
Sendetermin: Sa, 27.03.2016, 20:05 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin

Juli Zeh ist eine der intellektuell und politisch profiliertesten Autorinnen der Gegenwart. In ihrem neuen Roman, der erstmals im Münchner Luchterhand Verlag erscheint, wendet sich Juli Zeh der Provinz in Brandenburg zu, einer Gegend, wo sie auch lebt. Manchmal kann die Idylle auch die Hölle sein. Wie das Dorf „Unterleuten” irgendwo im weiteren Berliner Umland. Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten, von den kleinen Häusern, die sich Stadtflüchtlinge aus Berlin gerne kaufen, um sich den Traum von einem unschuldigen und unverdorbenen Leben außerhalb der Hauptstadthektik zu erfüllen. Doch als eine Investmentfirma einen Windpark in unmittelbarer Nähe der Ortschaft errichten will, brechen Streitigkeiten wieder auf, die lange Zeit unterdrückt wurden. In Brandenburg bricht die Hölle los...Mit „Unterleuten” (Luchterhand Verlag) hat Juli Zeh einen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben, der sich zu einem spannenden Thriller auswächst. Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert? Das sind einige der vielen Fragen, die im Roman aufgeworfen werden.
Gesprächspartner: Eva Menasse und Tobias Lehmkuhl
Moderation: Hubert Winkels
Lesung: Nina West
In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.

Augenschmaus
Vom 07.02. bis 27.03. jeweils sonntags
acht neue Folgen
Arte

Die Dokumentationsreihe „Augenschmaus“ bietet kulinarische Ausflüge in die Welt der Kultur: Ausgehend von Kunstwerken, welche die typische Küche einer bestimmten Epoche in Szene setzen, analysieren Kunsthistoriker und Geschichtswissenschaftler die Gastronomie dieser Zeit. Was aßen die Menschen damals? Welche Essgewohnheiten und Rituale hatten sie? Wie sahen Besteck und Geschirr aus? Auch der historische Kontext und die künstlerische Strömung, der das jeweilige Werk angehört, werden beleuchtet. Andere Zeiten, andere (Tisch-)Sitten – in „Augenschmaus“ untersuchen renommierte Fachleute künstlerische und kulinarische Trends von der Steinzeit bis zur Popkultur der Moderne. Außerdem kochen große Küchenchefs die Gerichte in der Sendung nach.

Buchmesse Leipzig
Sa, 19.03.2016 22:00 Uhr
Träume und Magie der Freiheit in Europa seit 1989.
Die Diktatur auf dem Scheiterhaufen, Träume und Wirklichkeit der Freiheit seit 1989
naTo
(Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig)

Lesung und Gespräch mit István Kemény und György Dragomán
Mit den Autoren spricht Lothar Müller, Feuilleton-Redakteur des Süddeutschen Zeitung. Es liest Nina West.

Lesung
Der Ort, an dem die Reise endet
von Yvonne Adhiambo Owuor
Do, 10.03.2016 20 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin

»Owuor macht etwas Seltenes und Mutiges: Sie fühlt und lässt ihre Leser fühlen.« TAIYE SELASI
›Der Ort, an dem die Reise endet‹ ist ein großer Roman über eine versehrte Familie und ein zerrissenes Land. Mit einer Sprache, die einem den Atem raubt, voller Kraft und Intensität, erzählt Yvonne Adhiambo Owuor eine Geschichte von universeller Dringlichkeit – eine Geschichte von Macht und Täuschung, von unerwiderter Liebe und dem unbeirrbaren Willen zum Überleben.
Die Autorin stellt Ihren Roman vor in Lesung und Gespräch.
Lesung aus der deutschen Übersetzung: Nina West

45 Min
Jagd auf das Erbe
Mo, 29.02.2016 22:00 Uhr
NDR

Fette Jahre für die Erben. Nie wurde so viel vererbt wie heute: 250 Milliarden Euro pro Jahr. Doch nicht immer gleicht das Erbe einem Sechser im Lotto - denn mehr als die Hälfte der Deutschen hat gar nichts oder nur Schulden zu erwarten. In vielen Fällen droht sogar ein Erbstreit, der Familien zerstören kann. Denn selbst ein Testament ist keine sichere Lösung. Schuld ist häufig das komplizierte deutsche Erbrecht, an dem Anwälte, Steuerberater, Erbenermittler und auch der Staat kräftig mitverdienen. Wie gerecht ist das Erben?
Ein Film von Alexander Czogalla
Redaktion: Barbara Denz
Sprecherin: Nina West

Zeitfragen
Europa in der Sackgasse
Weshalb die Europäische Union wirklich in der Krise ist
Mo, 08.02.2016 19:30 Uhr
Deutschlandradio Kultur

Die europäische Einigung verliert an Unterstützung. Von Ungarn bis Großbritannien, von Finnland bis Portugal erzielen europafeindliche Parteien Wahlerfolge, zuletzt in Frankreich der rechtsextreme Front National. Seit den Verhandlungen um die griechischen Staatsschulden liegen die Bruchlinien offen zutage: Deutschland und seine nordeuropäischen Verbündeten verlangen eine Politik des unbedingten und sofortigen Schuldenabbaus. "Die deutsche Regierung hat einem kleinen Mitgliedsland Bedingungen aufgezwungen, die früher nur mit Waffengewalt hätten durchgesetzt werden können", kommentierte damals der französische Figaro und sprach vielen aus dem Herzen. Woran krankt die Eurozone?
Von Matthias Becker
Sprecher: Joachim Schönfeld und Nina West

Lesung
Der Scheiterhaufen
von György Dragomán
Do, 04.02.2016 20 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin

György Dragománs Roman „Der weiße König“ erschien 2005 (dt.: 2008) und nun ist sein neues Buch „Der Scheiterhaufen“ in der Übersetzung von Lacy Kornitzer bei Suhrkamp erschienen. Emma, eine dreizehnjährige Waise, wächst im Internat auf. Ihre Eltern sollen bei einem Autounfall ums Leben gekommen sein. Eines Tages erscheint eine Unbekannte, die sich als ihre Großmutter ausgibt. Wieder schreibt Dragomán aus einer Kindheitsperspektive. Es wird vom Umbruch in Rumänien nach der Ära Ceausescu erzählt – viel von Schuld und wenig von Sühne. Die SZ resümiert in ihrer Besprechung: „Die Prosa Dragománs wirbelt die Zeitgeschichte auf und erobert ein Stück Europa in der Umbruch- und Schreckenszeit um 1989/90 für die Literatur: als Bildersturm aus Kindermündern, der den Roman dem gängigen Realismus entführt. (...) ein Ereignis.“
Moderation: Thomas Geigher
Lesung aus der deutschen Übersetzung: Nina West

Dokumentation
Das zweite Leben des Johannes Groschupf
Wie Phönix aus der Asche
Sa, 23.01.2016 18 Uhr
rbb

Der Berliner Reisejournalist Johannes Groschupf flog in einem Hubschrauber über die Algerische Sahara, als dieser abstürzte und in Flammen aufging. 13 Menschen kamen darin um, nur der algerische Copilot und er überlebten. Schwerverletzt rettete Groschupf sich aus dem lodernden Wrack, seine Haut war bis zu 80% verbrannt.
Das ist jetzt 21 Jahre her. Groschupf hat sich wieder aufgerafft, hat die Chance genutzt und sein zweites Leben völlig neu begonnen. Er hat seine Erlebnisse in einem autobiographischen Roman verarbeitet und beschlossen, Schriftsteller zu werden.
Ein Film von Petra Cyrus
Sprecherin: Nina West

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